ERP für Consultants

Wieso Digitalisierung in der Unternehmensberatung immer wichtiger wird.

Die weitreichende Digitalisierung und Optimierung von Prozessen durch ERP-Software treibt viele Unternehmen voran. Gleichzeitig sträuben sich viele Unternehmer vor der Digitalisierung und vernachlässigen die Chancen, die moderne Software bietet. Wieso? Als Gründe werden hier vor allem die Angst vor komplizierten IT-Systemen und ein Mangel an Information über Lösungen auf dem Markt angegeben. Wie kann ERP-Software Ihren Berufsalltag verändern? Was muss Sie können? Und wieso ist der Unterschied gerade für Consultants so groß? 

ERP-Software?

Kurzgesagt: ERP (Enterprise Resource Planning) ist das elektronische Planen verschiedener unternehmerischer Ressourcen. Ob Material, Zeitaufwände, Kapital, oder Daten – ein ERP-System organisiert die Ressourcen aus einem zentralen System heraus. Wichtig ist, dass durch solche Systeme viele Prozesse optimiert oder automatisiert werden können, was für ein Unternehmen mehr Umsatz und Produktivität bedeutet. 

Je mehr Bereiche des Unternehmens in das ERP-System aufgenommen werden, desto höher das Optimierungspotenzial und dadurch auch die Wertschöpfung. Daher umfassen moderne Softwarelösungen alle Bereiche des unternehmerischen Prozesses, von der Lagerverwaltung, über Produktion, bis hin zur Verrechnung. Zusätzlich wird durch die verfügbaren Datenmengen genaues Controlling möglich, um Effizienz zu steigern. Odoo ERP Modul network

ERP Systeme wie Odoo sind vollständig integriert durch eine zentrale Datenbank.

ERP als Consulting-Erfolgsfaktor

Viele Branchen hinken in der Digitalisierung stark hinterher. Unternehmensberater berufen sich immer wieder auf die Ausrede, dass Consulting nun mal ein reines „People Business“ sei. Hier würden nicht Optimierung und interne Prozesse entscheiden, sondern die persönliche Kompetenz und Erfahrung der Berater. Experten sehen das anders. Dadurch, dass Integration von ERP-Systemen vernachlässigt wird, verzichten Beratungsunternehmen auf eine Effizienzsteigerung von durchschnittlich 10 %. Nicht nur, dass diese Zahl enorm viel Geld ausmachen kann, auch werden Vorteile wie die Automatisierung von Arbeitsabläufen nicht ausgeschöpft. 

Wie können Unternehmensberater von Digitalisierung profitieren?

Rund fünf Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet die Berufsgruppe Unternehmensberatung pro Jahr in Österreich. Aber bei über 13.000 Unternehmen am Markt wird Wachstum und Differenzierung immer mehr zur Herausforderung. Steigende internationale Konkurrenz und ein immer anspruchsvoller werdender Markt bedeutet, dass neben fachlicher Kompetenz andere Erfolgsfaktoren immer wichtiger werden.  

Kunden müssen durch gutes CRM gewonnen und gehalten werden, interne Prozesse müssen schlank und agil sein, um administrative Aufgaben schnell zu erledigen und Controlling muss auf Basis von richtigen KPIs und Daten passieren. Ob IT-Beratung oder Personal – ERP-Software erlaubt einer Firma, administrative Aufwände zu minimieren und stattdessen das volle Potenzial in die Beratung selbst zu investieren. Somit bleibt mehr Zeit für den Kunden, und jeder weiß – Zeit ist Geld. 

Wieso ERP?

Die Entscheidung, eine neue ERP-Software zu implementieren ist nicht leicht. Dafür ist normalerweise nicht nur ein Kostenaufwand notwendig, sondern auch Zeit der Geschäftsführung und von Mitarbeitern. Die Vorteile, die daraus geschöpft werden können sind zahlreich, aber wir haben die wichtigsten aufgelistet:

  • Optimale Auslastung von Mitarbeitern und effiziente Ressourcenverteilung.

  • Transparenter und optimierter Verkaufsprozess durch modernes CRM.

  • Professionelles Projektmanagement verringert Projektlaufzeiten und verschafft Überblick.

  • Controlling auf Echtzeitdaten verschafft Planungssicherheit.

Die Vorteile, die ein ERP-System bringt, sind nicht branchenspezifisch. ERP übernimmt Prozesse, die in jedem Unternehmen existieren, und optimiert diese, sodass sie genau auf das konkrete Unternehmen und dessen Ziele abgestimmt sind. 

Geht es nur um die Software?

Selbst wenn heutzutage alle Unternehmen Computer und IT zum Einsatz bringen, sind viele Abläufe noch immer mit enormen manuellen Aufwänden verbunden. Vor allem bei administrativen Tätigkeiten von der Zeiterfassung bis hin zur Rentabilitätsberechnung wird die Zeit von Angestellten faktisch profitlos in manuelle Arbeit investiert. Genau hier liegt der Haupteinsatzbereich von ERP-Systemen. Mit der richtigen Software und Anpassung können viele Prozesse deutlich schneller erledig, oder sogar komplett automatisiert werden. 

Der Markt bietet viel Auswahl für ERP-Software. Von etablierten Produkten bis zu Nischenlösungen ist alles dabei. Die Entscheidung sollte jedoch nicht nur von der Software selbst geleitet werden. Neben der richtigen Software ist es für die meisten Unternehmen ratsam, einen ERP-Integrationspartner auszuwählen. Ein Partner übernimmt die Anpassung der Software an das Unternehmen, und stellt sicher, dass eine optimale Lösung gefunden wird. Natürlich ist es möglich, eine Software selbst an das eigene Unternehmen anzupassen. Das führt zwei Nachteile mit sich: 

1.       Integration braucht Erfahrung

ERP-Projekte sind oft komplex und arbeitsintensiv, dazu verlangen sie extreme Detailgenauigkeit. Immerhin geht es um eine Abbildung der gesamten Firmenaktivität. Jede Software ist anders, und Integratoren spezialisieren sich normalerweise auf ein oder zwei Produkte. Dadurch können nicht nur Einschulungen, sondern später auch Support geboten werden. Als Unternehmen befasst man sich nur ein oder zwei Mal mit einer ERP-Einführung. Ihr Integrationspartner ist hingegen auf solche Projekte spezialisiert, und kann für einen sauberen Ablauf sorgen.

2.       Optimierung lohnt sich.

Es ist schwer, ein funktionierendes System zu ändern. Deswegen bleiben Prozesse in Unternehmen oft Jahre lang erhalten und werden nicht hinterfragt. Die Einführung eines neuen ERP-Systems ist der perfekte Moment diese Prozesse neu zu evaluieren. Kann etwas einfacher gemacht werden? Können Arbeitsschritte zusammengefasst oder automatisiert werden? Ein guter Integrationspartner führt am Anfang eine ausgiebige Prozessanalyse und Projektplanung durch, um Schwachstellen im Unternehmensprozess zu beheben und die Effizienz zu erhöhen.

datenpol Team

Was macht ein gutes ERP-System aus?

Sich für das richtige System zu entscheiden ist nicht einfach. Fragen wie Kostenpunkt, Hosting, Funktionen, etc. müssen vor der Wahl beantwortet werden. Auch hier kann ein Integrationspartner Sie beraten. Wir haben für Sie aber ein Paar Punkte zur Orientierung zusammengefasst:

1.       Ein Tool für alles.

Ihr neues ERP-System sollte möglichst viele notwendigen Funktionen in sich vereinen, statt dass verschiedene Tools für verschiedene Unternehmensbereiche verwendet werden. Das gewählte ERP sollte die Ansprüche Ihres Betriebs erfüllen, möglichst ohne weitere Software zu benötigen. 

2.       Benutzerfreundlichkeit

Alle Mitarbeiter Ihrer Firma werden mit dem System zu tun haben. Wie intuitiv die Benutzeroberfläche ist, kann entscheidend darüber sein, wie viel in Schulung einzelner Mitarbeiter investiert werden muss bzw. ob das neue System überhaupt akzeptiert und verwendet wird.

3.       Hosting

Generell gibt es zwei Optionen – Lokal oder Cloud. Cloud ist für KMUs besonders interessant, da keine Investition in Hardware und Wartung notwendig ist.

4.       Finanzierung

Manche Systeme von großen Anbietern können teuer werden, und auch laufende Kosten können eine Rolle spielen. Ob ein System gekauft oder gemietet wird, welches Lizenzmodell gewählt wird, all das sollte zu Ihrem Unternehmen und Cashflow passen.

5.       Zukunftssicherheit und Skalierbarkeit

Software sollte von Hersteller kontinuierlich weiterentwickelt werden, um auf dem neuesten Stand zu bleiben. Auch sollte die ausgewählte Lösung skalierbar sein, um mit dem Unternehmen mitzuwachsen.

datenpol Schulung

Datenpol und Odoo

Als Letztes dürfen wir uns noch vorstellen. Wir sind datenpol, der Marktführer in Österreich für Odoo-ERP Integration. Odoo ist ein quelloffenes ERP-System, mit dem wir schon seit acht Jahren aktiv arbeiten und bei Kunden erfolgreich einsetzen. Odoo erfüllt alles, was für uns bei einem ERP-System wichtig ist. Es ist modular und skalierbar, leistbar und auch für kleine Unternehmen geeignet, und durch das quelloffene Lizenzmodell äußerst anpassbar. Unsere Entwickler sind auf Odoo spezialisiert, wodurch es für uns möglich ist, maßgefertigte Lösungen für Kunden zu entwickeln.  

Wir optimieren nicht nur die Prozesse unserer Kunden, sondern auch die eigenen. Nach über 70 erfolgreichen Projekten haben wir eigene Ansätze für Projektplanung, Datenmigration und andere Aspekte von Integrationsprojekten entwickelt, um für unsere Kunden das beste Angebot bieten zu können. 

Unser Ziel ist es, für Unternehmen den Arbeitsalltag effizienter zu gestalten, um Potenzial freizusetzen und das Wichtigste im Fokus zu behalten. 

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